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Hier sammeln und präsentieren wir - in zufälliger Reihenfolge dargestellt - Stellungnahmen von Akteurinnen und Akteuren von österreichischen Hochschulen und darüberhinaus: Alle unterstützen OER und die OER-Zertifizierung von Hochschulen und Personen. Wir ergänzen auch gerne Ihre Sichtweise! Bitte senden Sie uns dazu einfach ein Foto von Ihnen, Name, Herkunftshochschule und Ihr kurzes Statement (min. 300 und max. 550  Zeichen inkl. Leerzeichen). Herzlichen Dank!

"Die OER-Fortbildung hat mir nicht nur gezeigt wie ich Lernmaterialien mit offenen Lizenzen (z.B. CC BY) versehen und lizenzkonform teilen kann, sondern auch wie ich OER finden und nutzen kann. Das reduziert nicht nur meinen eigenen Aufwand bei der Klärung von Nutzungsrechten, sondern ermöglicht auch anderen die kostenfreie und unkomplizierte Weiterverwendung meiner Materialien."

 

Ko Odreitz

TU Graz

 

"Die erste österreichische Hochschule mit einer OER-Policy, das österreichweit angebotene und zertifizierte OER-Fortbildungsprogramm oder die Bereitstellung eines universitätsweiten OER-Repositoriums – das OER-Engagement der Universität Graz ist sehr vielfältig. Besonders wichtig ist uns, Lehrende bei der Nutzung und Erstellung von OER bestmöglich zu unterstützen. Bei der Ausarbeitung und Umsetzung entsprechender Angebote stellen die Kriterien zur Erlangung des Zertifikats 'Certified OER Higher Education Institution' eine wertvolle Hilfe dar."

 

Michael Kopp
Universität Graz

"Das Thema OER begleitet mich als Lehrende schon seit Jahren. Insbesondere freut mich, dass wir mit der Zertifizierungsstelle einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Etablierung und Ausbreitung von OER an österreichischen Hochschulen gehen. Die Möglichkeit Institutionen als auch Lehrende zu zertifizieren erhöht die Sichtbarkeit des Themas OER und verleiht auch all jenen die Wertschätzung und Auszeichnung für ihr Engagement für eine qualitätsorientierte Lehre. Auch an meiner Hochschule, der FH OÖ, nimmt OER einen relevanten Stellenwert ein."

 

Tanja Jadin

FH Oberösterreich, Vizedekanin für Lehre | Präsidium fnma

“Offene Bildungsressourcen” ist ein relevantes Thema für Hochschulen für die Umsetzung von “Open Science” wie auch für den digitalen rechtssicheren Lehralltag. Daher freut es mich sehr, dass die OER-Zertifizierung gut angenommen wird. Sie trägt dazu bei, dass Hochschulbildung in Österreich offen, zugänglich und nachhaltig ist.

 

Sandra Schön

TU Graz

"Mit dem Fokus auf 'digitale Nachhaltigkeit' in unserer Digitalisierungsstrategie wollen wir einen Beitrag leisten, digitale Bildungsangebote möglichst vielen Menschen mit möglichst wenig Einschränkungen zugänglich zu machen. Der Einsatz von offenen Formaten, offenen Standards und freien Lizenzen ist Teil dieses Vorhabens und soll Bildungsgerechtigkeit und Innovation fördern. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem OER-Zertifikat den Teilnehmer*innen vom 'Hochschullehrgang für Hochschuldidaktik T3C' (Kooperation mit der KPH Edith-Stein) eine zusätzliche, 'nachhaltige' Qualifikation anbieten können."

 

Peter Harrich

PH Kärnten

"Im Rahmen des OEAA-Projekts haben wir uns bemüht, das Verfahren der OER-Zertifizierung transparent und wenig aufwändig zu gestalten - und das kommt wohl an. Das stärkt alle, die aktiv am Thema von OER und der strategischen Weiterbildung an österreichischen Hochschulen arbeiten. An der TU Graz leben wir OER schon viele Jahre, und auch erfolgreich, wie man am Beispiel iMooX.at sehen kann."

 

Martin Ebner
TU Graz

"OER ist für mich weit mehr als nur eine technologische Lösung – es ist eine Haltung der Offenheit und Kooperation. In meiner Arbeit an internationalen sowie nationalen Projekten setze ich offene Bildungsressourcen ein, um gemeinsames Lernen, Wissenstransfer und nachhaltige Entwicklung zu fördern. Das OER-Zertifikat war dabei ein wichtiger Schritt, um dieses Verständnis wissenschaftlich zu vertiefen und praktisch umzusetzen."

 

Yevheniia Andriichenko

CAMPUS 02, Fachhochschule der Wirtschaft GmbH

"Offene Bildungsressourcen (OER) sind für mich ein Fortschritt, insbesondere für die digitale Lehre. Sie ermöglichen eine flexible Gestaltung, kontinuierliche Aktualisierung und den Austausch von Lehrmaterialien mit Kolleg:innen. Besonders werthaltig ist die Option, Inhalte gemeinsam weiterzuentwickeln. Dadurch werden Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation in der Lehre systematisch gefördert."

 

Jasmina Džanić

Universität für Weiterbildung Krems

(Donau-Universität Krems)

"Auch die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik empfiehlt ihren Lehrenden, Studierenden aber auch den Absolvent:innen wie agrarische Erwachsenenbildner, Beratende und den Lehrenden in der agrarischen Berufsbildung offene Bildungsressourcen zu nutzen, zu erstellen und zu veröffentlichen. Mit der OER-Zertifizierung wird uns ein guter Rahmen geschaffen, die nächsten Schritte zu gehen."

 

Elfriede Berger

Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik | Präsidium fnma

"OER an der KPH Wien/Krems im Sinne einer Kultur des Teilens zu verankern, ermöglicht es, gemäß der SDGs den Zugang zu Bildung für alle Menschen und Bildungsgerechtigkeit zu fördern. Im Bereich der hochschulinternen Fortbildung und in Fort- und Weiterbildung für Lehrende werden OER thematisiert und an deren Nutzung und Erstellung herangeführt. OER ermöglicht es, Inhalte individuell auf die Bedürfnisse der Lernenden abzustimmen, diese durch die leichte Aktualisierung rasch an veränderte Lehrpläne oder wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen. Zusätzlich wird durch den offenen Charakter der OER die Kollaboration zwischen den Lehrenden gefördert."

 

Michaela Liebhart-Gundacker
KPH Wien/Krems

"Für die BOKU University bieten OER ein großes Potenzial für die universitäre Weiterbildung, da sie offenen Zugang zu wissenschaftlich fundiertem Wissen ermöglichen. Materialien wie Präsentationen, wissenschaftliche Poster, Fallstudien oder Videos können flexibel genutzt, kombiniert und an unterschiedliche Lernbedarfe angepasst werden und unterstützen so individuelle Lernpfade sowie Formate wie Blended Learning oder Microcredentials.

Zugleich stärken OER den Wissenstransfer zwischen Universität und Gesellschaft und tragen zur Verringerung von Kompetenzlücken zwischen akademischer Ausbildung und praktischen Anforderungen bei. International fördern sie die Zusammenarbeit und Sichtbarkeit von Universitäten durch die gemeinsame Nutzung und Weiterentwicklung von Lehrmaterialien. Insgesamt ermöglichen OER für uns eine offenere, flexiblere und wirkungsorientierte Weiterbildung."

 

Cornelia Fischer 

BOKU Wien

"Ein wichtiger Baustein zur Etablierung von OER an Hochschulen ist ein Weiterbildungsprogramm, das OER-Wissen vermittelt und die Möglichkeiten zur Kompetenzentwicklung in der Nutzung und Erstellung von OER bietet. Als Universität Graz ist es uns ein Anliegen, möglichst viele Kolleg:innen für OER und unser Weiterbildungsprogramm zu begeistern. Mit dem Zertifikat „OER-Practitioner“ weisen unsere Absolvent:innen ihre vorhandenen OER-Kenntnisse aus. Dies kann ein zusätzlicher Ansporn sein, sich mit der OER-Thematik intensiver zu beschäftigen."

 

Kristina Neuböck
Universität Graz

FH Kärnten/HelgeBauer

"Für mich liegt der große Mehrwert von OER darin, eine kooperative Art der Zusammenarbeit zu fördern und Materialien rechtlich sicher mit anderen zu teilen. Die Erstellung hochwertiger Bildungsmaterialien nimmt viel Zeit in Anspruch, aber durch das gemeinsame Bearbeiten und Perfektionieren kann eine langfristige und nachhaltige Nutzung sichergestellt werden. OER können so zur Öffnung der Bildung und der gemeinsamen Gestaltung zukunftsrelevanter Themen beitragen sowie als Motor für neue Ideen und Dynamiken fungieren."


Carmen Oman
FH Kärnten

 

"Durch das Bekenntnis zu OER hat die KPH Wien/Krems einen bedeutsamen Schritt in Richtung innovativer Bildung unternommen, da sie den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung für alle schaffen. In Übereinstimmung mit den Sustainable Development Goals ermöglichen OER eine inklusive und gerechte Bildung. Hochschullehrenden und Studierenden wird ermöglicht, von den Erfahrungen und Expertisen ihrer Kolleg:innen zu profitieren und so ihre eigene Lehre kontinuierlich zu verbessern. Darüber hinaus erlauben OER eine größere Interdisziplinarität und Vernetzung innerhalb der akademischen Gemeinschaft."

 

Sonja Gabriel

KPH Wien/Krems

 

"OER steht für offene, zugängliche und zukunftsorientierte Wissensvermittlung. Ich beschäftige mich an der Schnittstelle von nachhaltigem Tourismus, digitalem Marketing und Smart Data Management mit qualitativen Methoden und strategischer Entwicklung. In meiner Lehr-, Forschungs- und Praxistransfertätigkeit an der UMIT Tirol und der Universität Innsbruck liegen meine Schwerpunkte auf Health Tourism, digitaler Innovation und nachhaltiger Entwicklung. Umso mehr freut es mich, Teil einer Community zu sein, die offene Bildungsressourcen aktiv fördert und Wissen wirksam weitergibt."

 

Alexander Plaikner

UMIT TIROL, Senior Scientist


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