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Hier sammeln und präsentieren wir - in zufälliger Reihenfolge dargestellt - Stellungnahmen von Akteurinnen und Akteuren von österreichischen Hochschulen und darüberhinaus: Alle unterstützen OER und die OER-Zertifizierung von Hochschulen und Personen. Wir ergänzen auch gerne Ihre Sichtweise! Bitte senden Sie uns dazu einfach ein Foto von Ihnen, Name, Herkunftshochschule und Ihr kurzes Statement (min. 300 und max. 550  Zeichen inkl. Leerzeichen). Herzlichen Dank!

"OER ist für mich weit mehr als nur eine technologische Lösung – es ist eine Haltung der Offenheit und Kooperation. In meiner Arbeit an internationalen sowie nationalen Projekten setze ich offene Bildungsressourcen ein, um gemeinsames Lernen, Wissenstransfer und nachhaltige Entwicklung zu fördern. Das OER-Zertifikat war dabei ein wichtiger Schritt, um dieses Verständnis wissenschaftlich zu vertiefen und praktisch umzusetzen."

 

Yevheniia Andriichenko

CAMPUS 02, Fachhochschule der Wirtschaft GmbH

"Als fnma-Präsidentin freue ich mich, dass sich schon in der ersten Phase der OER-Zertifizierung so viele Hochschulen aktiv beteiligt haben. Das zeigt, dass ein Verfahren zur Sichtbarmachung von OER-Aktivitäten und zur Betonung relevanter Maßnahmen von den Hochschulen als gute Unterstützung wahrgenommen wird."

 

Ortrun Gröblinger

Universität Innsbruck | Präsidium fnma

TU Graz, Portraits, Mitarbeiter, Institut für Unternehmungsführung und Organisation

"Für die TU Graz ist die Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre sehr wichtig. Daher setzen wir seit Jahren Schwerpunkte im Bereich Open Science und Open Educational Resources. Wir unterstützen aktiv unsere Forschenden und Lehrenden, beraten sie und ermuntern sie auf Basis unserer OER-Policy Bildungsinhalte offen zu lizenzieren bzw. in unserem OER-Repository zu veröffentlichen.“

 

Stefan Vorbach

TU Graz, Vizerektor für Lehre

 

"Very thankful for the opportunity to join this community with the help of experts at TU Graz. In Sweden and at my university, we are on a learning journey. We understand OERs open an array of opportunities to give (share) and take (use) learning materials, fostering innovation and co-creation. As a practitioner, I intend to apply what I have learned so far and spread the word among colleagues. Having a certification gives us more confidence in taking steps towards developing OERs."

 

Elizabeth Keller, KTH Royal Institute of Technology, Stockholm

"Offene Bildungsressourcen begleiten mich seit vielen Jahren in Lehre und Forschungsprojekten. Die OER Practitioner Zertifizierung hat mein Wissen dazu vertieft und neue Perspektiven eröffnet. OER tragen dazu bei, Bildung gerechter, nachhaltiger und zugänglicher zu gestalten und erfüllen damit einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag.

Auch rund um das Thema generative KI bietet die OER Community einen wertvollen Rahmen, um den Herausforderungen offen und verantwortungsvoll zu begegnen. Ich freue mich, Teil davon zu sein."

 

Cornelia Amon

IMC Krems

 

"Für die BOKU University bieten OER ein großes Potenzial für die universitäre Weiterbildung, da sie offenen Zugang zu wissenschaftlich fundiertem Wissen ermöglichen. Materialien wie Präsentationen, wissenschaftliche Poster, Fallstudien oder Videos können flexibel genutzt, kombiniert und an unterschiedliche Lernbedarfe angepasst werden und unterstützen so individuelle Lernpfade sowie Formate wie Blended Learning oder Microcredentials.

Zugleich stärken OER den Wissenstransfer zwischen Universität und Gesellschaft und tragen zur Verringerung von Kompetenzlücken zwischen akademischer Ausbildung und praktischen Anforderungen bei. International fördern sie die Zusammenarbeit und Sichtbarkeit von Universitäten durch die gemeinsame Nutzung und Weiterentwicklung von Lehrmaterialien. Insgesamt ermöglichen OER für uns eine offenere, flexiblere und wirkungsorientierte Weiterbildung."

 

Cornelia Fischer 

BOKU Wien

"OER an der KPH Wien/Krems im Sinne einer Kultur des Teilens zu verankern, ermöglicht es, gemäß der SDGs den Zugang zu Bildung für alle Menschen und Bildungsgerechtigkeit zu fördern. Im Bereich der hochschulinternen Fortbildung und in Fort- und Weiterbildung für Lehrende werden OER thematisiert und an deren Nutzung und Erstellung herangeführt. OER ermöglicht es, Inhalte individuell auf die Bedürfnisse der Lernenden abzustimmen, diese durch die leichte Aktualisierung rasch an veränderte Lehrpläne oder wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen. Zusätzlich wird durch den offenen Charakter der OER die Kollaboration zwischen den Lehrenden gefördert."

 

Michaela Liebhart-Gundacker
KPH Wien/Krems

“Offene Bildungsressourcen” ist ein relevantes Thema für Hochschulen für die Umsetzung von “Open Science” wie auch für den digitalen rechtssicheren Lehralltag. Daher freut es mich sehr, dass die OER-Zertifizierung gut angenommen wird. Sie trägt dazu bei, dass Hochschulbildung in Österreich offen, zugänglich und nachhaltig ist.

 

Sandra Schön

TU Graz

"Ein wichtiger Baustein zur Etablierung von OER an Hochschulen ist ein Weiterbildungsprogramm, das OER-Wissen vermittelt und die Möglichkeiten zur Kompetenzentwicklung in der Nutzung und Erstellung von OER bietet. Als Universität Graz ist es uns ein Anliegen, möglichst viele Kolleg:innen für OER und unser Weiterbildungsprogramm zu begeistern. Mit dem Zertifikat „OER-Practitioner“ weisen unsere Absolvent:innen ihre vorhandenen OER-Kenntnisse aus. Dies kann ein zusätzlicher Ansporn sein, sich mit der OER-Thematik intensiver zu beschäftigen."

 

Kristina Neuböck
Universität Graz

"Durch das Bekenntnis zu OER hat die KPH Wien/Krems einen bedeutsamen Schritt in Richtung innovativer Bildung unternommen, da sie den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung für alle schaffen. In Übereinstimmung mit den Sustainable Development Goals ermöglichen OER eine inklusive und gerechte Bildung. Hochschullehrenden und Studierenden wird ermöglicht, von den Erfahrungen und Expertisen ihrer Kolleg:innen zu profitieren und so ihre eigene Lehre kontinuierlich zu verbessern. Darüber hinaus erlauben OER eine größere Interdisziplinarität und Vernetzung innerhalb der akademischen Gemeinschaft."

 

Sonja Gabriel

KPH Wien/Krems

 

"Für die PH Niederösterreich ist die Akkreditierung ihres Weiterbildungsangebots 'OER erleben' Bestätigung und Ansporn zugleich, möglichst breiten Kompetenzaufbau zum Thema der offenen Bildungsressourcen zu unterstützen: Für die Teilnehmer:innen ist das Zertifikat 'OER practitioner | OER-Praktiker:in" ein zusätzlicher Anreiz. Und für uns als Hochschule motiviert das Zertifikat 'Certified OER Higher Education Institution' systematisch in die Kompetenzentwicklung zu investieren."

 

Gerhard Brandhofer
PH Niederösterreich | Präsidium fnma

"Im Rahmen des OEAA-Projekts haben wir uns bemüht, das Verfahren der OER-Zertifizierung transparent und wenig aufwändig zu gestalten - und das kommt wohl an. Das stärkt alle, die aktiv am Thema von OER und der strategischen Weiterbildung an österreichischen Hochschulen arbeiten. An der TU Graz leben wir OER schon viele Jahre, und auch erfolgreich, wie man am Beispiel iMooX.at sehen kann."

 

Martin Ebner
TU Graz

"Auch die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik empfiehlt ihren Lehrenden, Studierenden aber auch den Absolvent:innen wie agrarische Erwachsenenbildner, Beratende und den Lehrenden in der agrarischen Berufsbildung offene Bildungsressourcen zu nutzen, zu erstellen und zu veröffentlichen. Mit der OER-Zertifizierung wird uns ein guter Rahmen geschaffen, die nächsten Schritte zu gehen."

 

Elfriede Berger

Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik | Präsidium fnma

"Offene Bildungsressourcen (OER) sind für mich ein Fortschritt, insbesondere für die digitale Lehre. Sie ermöglichen eine flexible Gestaltung, kontinuierliche Aktualisierung und den Austausch von Lehrmaterialien mit Kolleg:innen. Besonders werthaltig ist die Option, Inhalte gemeinsam weiterzuentwickeln. Dadurch werden Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation in der Lehre systematisch gefördert."

 

Jasmina Džanić

Universität für Weiterbildung Krems

(Donau-Universität Krems)

"Als Vizerektorin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit freut es mich sehr, dass sich die Universität Innsbruck aktiv bei der Entwicklung und Implementierung von Open Educational Resources einbringt. Open-Ansätze wie Open Science oder OER sind wichtige Beiträge zur Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre. In der „Öffnung“ liegt ein enormes Transformationspotenzial. Ich unterstütze daher sehr gerne diese Aktivitäten und hoffe, dass es gelingt, dieses Potenzial weiterhin durch Kooperation und gemeinsame Projekte zu heben."

 

Irene Häntschel-Erhart

Universität Innsbruck, Vizerektorin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit


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